Unübertroffene Maßhaltigkeit unter Sauna-Bedingungen
Wie die thermische Modifizierung Quellen und Verziehen um bis zu 70 % reduziert
Wenn Kiefernholz einer thermischen Modifikation unterzogen wird, verändert sich seine innere Struktur dauerhaft, wodurch es deutlich weniger Feuchtigkeit aufnimmt und sich nicht mehr so stark ausdehnt oder zusammenzieht. Der Prozess umfasst das Erhitzen des Holzes auf etwa 180 bis 230 Grad Celsius in einer speziellen Stickstoffatmosphäre. Durch diese Hitze wird ein Stoff namens Hemicellulose abgebaut, der im Wesentlichen dafür verantwortlich ist, dass Holz Wassermoleküle bindet. Danach kann das Holz etwa die Hälfte an Wasser aufnehmen im Vergleich zu normalem Kiefernholz, was hinsichtlich Quellen und Verbiegen einer Verbesserung von rund 70 % gegenüber herkömmlichen Kiefernprodukten entspricht. Für Orte wie Saunen, bei denen die Temperaturen von angenehmen Raumtemperaturen bis hin zu dampfigen 90 Grad Celsius steigen und dabei plötzliche Luftfeuchtigkeitsschwankungen auftreten, ist diese Stabilität von großer Bedeutung. Bretter aus thermisch behandeltem Kiefernholz behalten auch nach wiederholten Heiz- und Kühlzyklen ihren korrekten Abstand bei, wodurch Probleme wie verformte Bretter, rissige Oberflächen und jene gefährlichen Verwerfungen vermieden werden, mit denen niemand rechnen möchte.
Niedriger Gleichgewichts-Feuchtegehalt (EMC) verbessert die gleichmäßige Leistung bei 90 °C/95 % rel. Luftfeuchte
Bei typischen Saunatemperaturen von etwa 90 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von nahezu 95 % erreicht thermisch behandelte Kiefer bemerkenswert niedrige Feuchtigkeitswerte zwischen 4 % und 6 %. Das sind etwa 40 % weniger als bei herkömmlichem, unbehandeltem Holz. Dies ist deshalb so wichtig, weil das Holz hinsichtlich seiner Maßhaltigkeit äußerst stabil bleibt. Die modifizierten Zellwände weisen Wasserdampf nämlich recht gut ab, wodurch eine konstante Brettstärke unter Dampfeinwirkung erhalten bleibt, Verbindungen sich durch wiederholte Heiz- und Abkühlzyklen nicht lockern und Oberflächen langfristig eben bleiben. Praktisch bedeutet dies, dass Saunatüren weiterhin dicht abschließen, Bänke nicht aus der Form geraten und Wandverkleidungen selbst nach Hunderten von Temperaturschwankungen nicht verziehen.
Natürlicher biologischer Schutz: Keine Chemikalien, keine Kompromisse
Beseitigung der Harzausscheidung für sauberere, sicherere und ästhetisch ansprechendere Saunainnenräume
Mit Hitze behandeltes Kiefernholz löst das lästige Problem, dass klebriges Harz austritt – ein Phänomen, das herkömmliche Nadelhölzer in Saunen oft beeinträchtigt. Bei Temperaturen von etwa 180 bis 230 Grad Celsius während der Verarbeitung werden die Bestandteile, die für den Harzfluss verantwortlich sind, vollständig abgebaut. Dadurch entsteht kein klebriger Belag mehr auf den edel wirkenden Bänken, an den Wänden oder gar tropfend von der Decke nach einem Saunagang. Stattdessen erhält man eine saubere Oberfläche im Innenraum, die zudem splitterfrei ist, sodass niemand nach dem Saunieren mit verschmutzter Haut oder beschädigter Kleidung dasteht. Das Beste daran: Da bei der Konservierung keine Chemikalien hinzugefügt werden, atmen die Nutzer erleichtert auf, da ihre Lungen nicht mit flüchtigen organischen Verbindungen belastet werden. Außerdem behalten diese Saunen Jahr für Jahr ihr ansprechendes Aussehen, trotz der ständigen Einwirkung von Dampf und Luftfeuchtigkeit.
Verbesserte Fäulnis- und Pilzresistenz (EN 350 Klasse 2–3) durch den Abbau von Hemicellulose
Wenn die thermische Behandlung die Hemicellulose abbaut, also jenen Bestandteil, von dem Zersetzungs-Pilze sich ernähren, wird Kiefernholz in ein deutlich haltbareres Material für die Saunaanwendung umgewandelt. Dieser Prozess verleiht ihm eine Einstufung zwischen den Klassen 2 und 3 gemäß EN 350-Norm. Was dies besonders macht, ist, dass keine Chemikalien verwendet werden. Das modifizierte Holz hält konstanten Temperaturen von etwa 90 Grad Celsius bei Luftfeuchtigkeiten nahe 95 % stand, Bedingungen, unter denen unbehandelte Kiefer bereits nach 2 bis 5 Jahren Verschleißerscheinungen zeigen würde. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus reduzierten EMC-Werten, was für Gleichgewichtsfeuchtegehalt steht. Ein niedrigerer EMC bedeutet weniger Feuchtigkeit, die für das Wachstum lästiger Pilze zur Verfügung steht. Unabhängige Drittprüfungen zeigen, dass diese behandelten Hölzer in realen kommerziellen Saunen problemlos über 15 Jahre lang halten, und das Beste daran? Es sind weder schädliche Beschichtungen noch jegliche Wartung während ihrer gesamten Lebensdauer erforderlich.
Verlängerte Lebensdauer unter realen Sauna-Zyklen-Belastungen
Wärmebehandeltes Kiefernholz hält deutlich länger, wenn es den ständigen Temperaturschwankungen unter echten Sauna-Bedingungen ausgesetzt ist. Das Holz nimmt bei Dampfeinwirkung (rund 95 % Luftfeuchtigkeit) etwa die Hälfte weniger Feuchtigkeit auf als normales Kiefernholz und zieht sich beim anschließenden Abkühlen daher weniger stark zusammen. Normale Kiefer neigt innerhalb von nur drei bis fünf Jahren zur Bildung von Rissen, Spalten und Verformungen, während wärmebehandelte Varianten in den meisten Fällen über fünfzehn Jahre hinweg stabil und belastbar bleiben. Wenn Hersteller das Holz während der Verarbeitung einer Stickstoffatmosphäre aussetzen, kommt es auf zellulärer Ebene zu einem interessanten Prozess: Die Hemicellulose bricht ab und bildet eine Art Schutzschicht innerhalb der Holzfasern. Dadurch wird das Material widerstandsfähiger gegenüber Beanspruchungen durch wiederholtes Ausdehnen und Zusammenziehen im Laufe der Zeit. So können Nutzer ihre Sauna über viele Jahre nutzen, ohne sich Sorgen um verzogene Paneele oder Wartungsarbeiten machen zu müssen.
Der präzise thermische Modifikationsprozess hinter saunaoptimiertem Kiefernholz
Behandlung in Stickstoffatmosphäre (180–230 °C) und gezielte Modifizierung von Polysacchariden
Kiefernholz, das für Saunen verwendet wird, erhält seine besonderen Eigenschaften durch Erhitzen in speziell konstruierten Kammern, die mit Stickstoff statt Sauerstoff gefüllt sind. Diese Kammern ermöglichen eine genaue Temperatursteuerung im Bereich von 180 bis 230 Grad Celsius. Diese Temperaturen sind hoch genug, um bestimmte Bestandteile des Holzes, sogenannte Hemicellulosen, abzubauen, aber nicht so hoch, dass die wichtigsten strukturellen Komponenten wie Cellulose beschädigt werden. Während dieses Erhitzungsprozesses wird die Feuchtigkeit aus den Holzzellen entfernt. Gleichzeitig finden chemische Veränderungen im Inneren des Holzes statt, wodurch es langfristig deutlich weniger Feuchtigkeit aufnimmt – zwischen 40 % und 60 % weniger. Was dieses Verfahren besonders auszeichnet, ist, dass während der Verarbeitung keine Chemikalien hinzugefügt werden. Das resultierende Holz bleibt vollständig natürlich und auch bei den typischen intensiven Hitze- und Dampfbedingungen in Saunen stabil.

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