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Welche Dicke von Thermoholz eignet sich für Außen-Decking?

2026-02-03 15:04:07
Welche Dicke von Thermoholz eignet sich für Außen-Decking?

Konstruktive Anforderungen: Mindestdicke von Thermoholz für Außen-Decks

Laststandards für Wohn- versus Gewerbebereiche und entsprechende Empfehlungen zur Thermoholz-Dicke

Die Bauvorschriften legen tatsächlich unterschiedliche Regeln für eine gute Wohn- bzw. Gewerbedeckung fest. Bei Wohnhäusern müssen die meisten Terrassenbeläge etwa 40 bis 60 Pfund pro Quadratfuß tragen können. Das bedeutet, dass wir oft mit 21 mm starken Thermowood-Dielen auskommen, solange die tragenden Unterkonstruktionsschienen nicht weiter als 400 mm voneinander entfernt angeordnet sind. Bei gewerblichen Räumen ändert sich die Situation jedoch erheblich: Dort werden üblicherweise Terrassenbeläge gefordert, die über 100 Pfund pro Quadratfuß tragen können – denn Menschen bewegen sich ständig darauf oder schwere Möbel werden dort platziert. Um diesen Anforderungen zu genügen, muss die Deckingstärke mindestens 27 mm betragen, damit die Konstruktion im Laufe der Zeit weder durchhängt noch stark verbiegt. Die Thermowood-Produktreihe weist gemäß den GBD-Standards von 2023 diese Haltbarkeitsklasse 2 auf, was im Grunde bedeutet, dass sie sowohl für private als auch für gewerbliche Projekte gut geeignet ist – vorausgesetzt, die Dicke wird an die jeweilige Nutzung des Raums angepasst.

Wie die verbesserte Dimensionsstabilität von Thermowood dünnere Profile ermöglicht, ohne die Steifigkeit zu beeinträchtigen

Wenn Holz einer thermischen Modifikation unterzogen wird, verliert es nahezu vollständig seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen. Diese Behandlung reduziert die durch feuchte Bedingungen verursachte Quellung um rund 70 % im Vergleich zu herkömmlichen, unbehandelten Nadelhölzern. Das Ergebnis? Eine 21 mm starke Platte aus Thermowood weist hinsichtlich ihrer statischen Tragfähigkeit dieselbe Leistungsfähigkeit auf wie eine Standard-Deckplatte aus Nadelholz mit einer Stärke von 28 mm – selbst bei täglichen Schwankungen der Luftfeuchtigkeit. Der Grund hierfür liegt darin, wie die Hitze die Zellstruktur des Holzes selbst verändert. Diese behandelten Platten bewahren trotz wechselnder Witterungsbedingungen ihre Festigkeit und Form, wodurch sie sich besonders gut für die Herstellung von gekrümmten Decks oder Radiusabschnitten eignen, bei denen sowohl Flexibilität während der Montage als auch langfristige Stabilität gleichzeitig gefordert sind.

Umweltleistung: Wie die Dicke von Thermowood die langfristige Haltbarkeit im Außenbereich beeinflusst

Feldnachweise: 15-jährige Vergleichsdaten zu 21 mm vs. 27 mm Thermowood in feuchten Klimazonen

Die Auswertung von Feld-Daten, die über fünfzehn Jahre hinweg an regenreichen Küstenstandorten Skandinaviens erhoben wurden – dort, wo jährlich mehr als 1.200 mm Niederschlag fallen und ständige Frost-Tau-Wechsel auftreten – ergibt ein interessantes Ergebnis: Die 27 mm starken Thermowood-Proben behielten nach dieser Zeit noch rund 92 % ihrer ursprünglichen Festigkeit bei, während die dünneren 21 mm-Proben etwa 84 % bewahrten. Diese Differenz von 8 Prozent ist plausibel, wenn man bedenkt, dass dickere Bretter mit zunehmendem Alter naturgemäß besser gegen Wasserschäden resistent sind. Beide Dicken übertreffen tatsächlich die gängige, für thermisch behandeltes Holz der Klasse 2 im Außenbereich festgelegte Haltbarkeitsanforderung von 15 Jahren. Dies bedeutet, dass Thermowood sich sehr gut gegen raue Witterungsbedingungen behauptet – eine Erklärung dafür, warum so viele Bauunternehmer es trotz höherer Anschaffungskosten weiterhin für Terrassen und andere Außenprojekte wählen.

UV-Beständigkeit und Oberflächenabtrag – Warum allein die Dicke nicht die Lebensdauer bestimmt

Die UV-Belastung betrifft nur die äußeren 0,5–2 mm der Plattenoberfläche, was bedeutet, dass Thermowood-Platten mit einer Dicke von 21 mm und 27 mm nach fünf Jahren vollständiger Sonneneinstrahlung identische Verfärbungs- und Oberflächenabtragungsraten aufweisen. Die Lebensdauer hängt weniger von der Dicke als vielmehr von drei Schlüsselfaktoren ab:

  • Schutzbeschichtungen uV-hemmende Öle reduzieren den Oberflächenabtrag um bis zu 40 % pro Jahr;
  • Behandlungskonsistenz eine thermische Modifikation über den gesamten Querschnitt verhindert das Eindringen von Schimmelpilzen unterhalb der Oberfläche;
  • Montageausrichtung senkrechte Flächen altern aufgrund geringerer Wasserretention und geringerer direkter Sonneneinstrahlung um 30 % langsamer als horizontale Flächen.
    Beschleunigte Alterungstests, die eine 20-jährige Exposition simulieren, bestätigen, dass eine sachgerechte Wartung – und nicht die Plattendicke – der entscheidende Faktor für die Nutzungsdauer ist.

Design-Integration: Unterkonstruktionsspacing, Befestigungssysteme und Kompatibilität der Thermowood-Dicke

Abstimmung der Thermowood-Dicke auf Standardunterkonstruktionsabstände (400 mm vs. 600 mm)

Der Abstand zwischen den Unterkonstruktionsträgern bestimmt tatsächlich, welche Dicke von Thermowood effektiv eingesetzt werden kann. Bei einer üblichen Montage mit 400 mm Abstand zwischen den Trägern eignet sich eine 21 mm starke Terrassenplatte für die meisten Häuser gut, da sie selbst bei normalem Begehen kaum durchhängt. Bei größeren Spannweiten von 600 mm, wie sie Architekten gerne in modernen Räumen mit großen offenen Flächen oder auskragenden Abschnitten einplanen, ändert sich die Situation jedoch. Für diese Fälle ist mindestens eine Plattendicke von 27 mm erforderlich, um ein unangenehm federndes oder wackeliges Gefühl zu vermeiden. Die Einhaltung dieser Richtwerte zur Abstimmung der Holzdicke auf den Trägerabstand trägt dazu bei, das Gewicht gleichmäßig über das gesamte Bodensystem zu verteilen. Dies ist wichtig, da andernfalls das Material schneller als erwartet verschleißen könnte – oder schlimmer noch: Sicherheitsrisiken entstehen könnten.

Verdeckte Befestigungssysteme und ihre Rolle bei der zuverlässigen Verlegung von 21 mm starken Thermowood-Terrassenplatten

Moderne verdeckte Klemmsysteme erschließen wirklich das volle Potenzial von 21 mm starkem Thermoholz, da sie die durch die Befestigung entstehende Spannung über den gesamten Verbindungsbereich mit der Unterkonstruktion verteilen. Dadurch werden lästige Risse verhindert, die entstehen, wenn sich zu viel Druck auf dünne Holzabschnitte ausübt. Herkömmliche Nägel und Schrauben sind für dieses Material ungeeignet, da sie sich im Laufe der Jahreszeiten lockern oder im Zeitverlauf sogar die Oberfläche der Dielen beschädigen. Solange die Installateure die vom Hersteller vorgegebenen Spezifikationen einhalten, sorgen diese Klemmen dafür, dass alle Elemente korrekt ausgerichtet bleiben, sämtliche Befestigungselemente unsichtbar bleiben und die Terrasse insgesamt optisch ansprechender sowie langlebiger wird. Für alle, die hochwertige Wohn-Terrassen bauen, bei denen vor allem Leistungsfähigkeit zählt, wird 21 mm starkes Thermoholz dank dieser innovativen Befestigungslösungen zu einer solide Alternative.